„Erste“ hat ihr Glück aufgebraucht und geht in die Relegation

Ein bitterer letzter Spieltag gegen die Rumpftruppe aus Neuss, welche mit diversen Ersatzspielern auftrat und tapfer kämpften!

Wenn man ganz ehrlich zu sich selbst ist, dann musste dies irgendwann einmal passieren. Zu oft hat sich die Erste in knappen Spielen noch irgendwie retten können und das Glück gepachtet. Normalerweise würde man jetzt sagen, dass man sich das Glück erarbeitet hat, aber irgendwie würde das nicht passen. Denn auch hier muss man ehrlich sein: Man hat irgendwie versucht, die Spiele von oben weg runterzuspielen und das Kind schon irgendwie nach Hause zu schaukeln. Dass dies ausgerechnet gegen dezimierte Neusser nicht mehr reichen sollte, war zwar nicht unbedingt zu erwarten, allerdings in der Konsequenz das vielleicht einzig logische Ergebnis. Glück hat man sich immer zu erarbeiten!

Zum Spiel: In den Doppeln startete man noch gut mit 2:1! Ausser Cedric gewannen auch sämtliche Blau-Weißen ihre Spiele und so wurde eine komfortable 6:2-Führung herausgespielt. Hier konnte eigentlich nichts mehr anbrennen. Die Halle war voll, aber eigentlich lief das Spiel nur so nebenher. Ganz gefährlich so was. Daniel musste dann auch dem Materialspieler Lutz gratulieren. Der Start zu einer Negativserie. Denn sowohl Dani als auch Cedric und Maik verloren ihre Spiele zum 6:6!

Erst Basti konnte souverän wieder auf 7:6 stellen (zur Erinnerung, ein Punktverlust wäre „tödlich“)!

Shakjir, im ersten Spiel noch souverän, hatte gegen das Material von Lutz mal so überhaupt keine Antwort und verlor sang- und klanglos.

Während das Abschlussdoppel mit Dani und Maik einem ganz klaren 3:0-Sieg entgegensteuerte, fertigte auch Daniel seinen Gegner im 1. Satz mit 11:2 ab. Alles war irgendwie zu leicht. Die nächsten beiden Sätze verlor er gegen den Ersatzmann. Erst im 4. Satz fand er mit 11:2 wieder zu seinem Rhythmus. Der letzte Entscheidungssatz war im Grunde nur eine Nervenschlacht. Bis zum 6:6 war alles drin, starke Aufholjagd von Daniel von 1:4! Dann folgte ein toter Kantenball und der Kopf spielte nicht mehr mit! Endresultat war dann ein 8:8, welches leider nicht mehr zum Aufstieg reichte, da Neukirchen sich keine Blöße mehr gab. Von 10 Spielen gewinnt Daniel vermutlich 9,5 mal. Das halbe hier hat den Ausschlag gegeben!

Nun heißt es eigentlich nur, sich das Glück wieder zu erarbeiten und bis zur Relegation Vollgas zu geben! Es geht nur über Training und Wille!

Den Neukirchenern herzlichste Glückwünsche zum Aufstieg (habt Ihr Euch nach dem Drama letztes Jahr verdient), den Neussern Kompliment zu dieser sportlichen Einstellung, alles zu geben!

Uns Blau-Weißen bleibt nur, Wunden zu lecken und Vollgas geben! Dann eben auf dem zweiten Bildungsweg am 6.5./7.5. in Hürth!

 

 

Ordentlicher Saisonabschluss!

Zwei Herrenmannschaften (I + IV) des TTC Blau Weiß Krefeld 1933 e.V. müssen oder dürfen in der Aufstiegsrelegation noch ein weiteres Mal zum Schläger greifen, doch die im Vorfeld geplante mannschaftsübergreifende Saisonabschlussfeier sollte trotzdem stattfinden. Am Freitag des letzten offiziellen Spieltags-Wochenendes trafen sich einige der Mitglieder zuerst im Bowling Center Bode zum Kräftemessen mit den größeren und härteren Kugeln.

zu 9. ging es weiter

Nicht alle konnten durch Krankheit oder arbeitstechnisch teilnehmen, jedoch versammelten sich auf den gut gefüllten Bahnen 11 und 12 viele der Zweiten, Dritten, Vierten und der Ersten Jugendmannschaft bei kühlem Gerstensaft sowie Apfelschorle. Außer einem Mitglied wohnte uns die Erste leider mit ihrer Anwesenheit aus dem Training bei, also so gut wie gar nicht =P.  Nach dem 2-stündigem Wettstreit auf olympischen Niveau (wenn Bowling olympisch wäre), wurde der Austragungsort in Richtung Düsseldorfer Altstadt gewechselt. Per Bahn gelangte eine neunköpfige Gruppe zuerst in einen Irish Pub, bevor man sich einen geeigneteren Ort für so manch kuriose Tanzeinlage suchte.

Die Stimmung steigt
Die Kasse musste bluten

Einfach war dies jedoch ganz und gar nicht. Letztendlich gelang es nach mehreren Versuchen, dem in Trainingshose gekleideten Kollegen, Eintritt in eine Lokalität zu erhalten. Bei einem optimalen genüsslichen Mix aus Charts, Party- und Schlagerklassikern wurden die Mannschaftskassen, durch Investitionen in weitere Mischgetränke, geleert. Dies hatte zur Folge, dass die Stimmung innerhalb der Truppe weiter in Richtung Siedepunkt angeheizt wurde. Auf der Tanzfläche konnte, wie an der Platte, keiner mit den Jungs aus Krefeld mithalten =D. Während sich eine kleine Gruppe nach mehreren Stunden Dancefloorakrobatik auf den Weg in einen weiteren Club machte, war ein Teil der Mitglieder bereits am Ende ihrer Kräfte angelangt und begaben sich in Gruppen auf den Heimweg.

Nach mehreren gut dosierten Kaltgetränke später (nein, kein Dosenbier, liebe Unterbrucher), traten auch die letzten mehr Blau als Weiß den Ritt dem Sonnenaufgang entgegen und wohlverdienten Feierabend an.

Abschließend lässt sich festhalten, dass Abende/Nächte wie diese in Zukunft gerne wiederholt werden können. Wobei die Teilnehmeranzahl definitiv zu steigern ist, da der Vereinsgedanke auch auf gemeinsamen Aktivitäten außerhalb der Turnhalle beruht. Nun drücken wir, nachdem in den Ferien mit Sicherheit das eine oder andere Turnier gespielt wird, den verbliebenen Mannschaften in der Relegation die Daumen!

Bis dahin!

 

P.S: Die Halle an der Lewerentzstraße ist in den Ferien wie gewohnt Montags und Donnerstags für den Trainingsbetrieb geöffnet.

Zwote schließt die Saison mit einem Sieg ab!

Auch das letzte Spiel der regulären Spielzeit konnte die Zwote bei den Sportskameraden aus Traar erfolgreich bestreiten. Die Ausgangslage sah auf dem Papier ziemlich klar aus. Traar, bereits abgestiegen, gegen unsere zweite Garde die das klare Ziel, die Saison vor den Königshofern zu beenden, bereits letzte Woche erreicht hatte. Also stellten sich beide Teams auf ein sportlich faires und schönes Spiel ein.

Los ging es wie immer mit den Doppeln. Rouven und Lars, an diesem Abend an Doppel eins gesetzt, mussten ihren Gegner nach dem vierten Satz gratulieren. Genauso wie Thomas und Tim. Lediglich Daniel und Fohler konnten ihr Doppel souverän gewinnen.

Weiter gings mit den Einzeln. Im ersten Durchlauf musste Lars dem stark aufspielenden Rönicke nach dem 5. Satz den Sieg zugestehen. Tim machte es besser und gewann gegen Kummerer sein Einzel in 5 Sätzen. Auch im mittleren Paarkreuz trennten sich die Blau-Weißen 1:1 von den Gegnern. Thomas, der sein sonst sehr sicheres Spiel wohl irgendwo in der Altstadt vergessen hatte, unterlag seinem Gegner Chilla klar mit 0:3. Rouven gewann sein Einzel in 5 Sätzen gegen Schmidtke, wobei er deutlich Schützenhilfe vom Zähler aus Traar bekam.

Unten lief es dann deutlich besser. Wir, genau so wie die Traarer, im unteren Paarkreuz ersatzgestärkt, konnten die Spiele mit 3:0 (Daniel) und 3:2 (Fohler) für uns entscheiden.

Halbzeit: 5:4 für die zweite Garde! Tim, der sich schon beim Crossfit ausgepowert hatte, verlor, schon wieder im 5. Satz (13:15), gegen den heute nicht zuschlagenden Rönicke. Lars machte es besser und gewann sein zweites Einzel deutlich mit 3:1 gegen Kummerer. Thomas hatte leider auch bei seinem zweiten Einzel das Nachsehen und musste seinem Gegner Schmidtke nach dem vierten Satz die Hand reichen.

Rouven konnte, nach einem harten Kampf, sein zweites Einzel mit 3:2 gewinnen. Bevor es ins untere Paarkreuz ging führte die zweite Garnitur mit 7:6. Daniel konnte sein Spiel souverän gewinnen und zwang sein Gegner Jansen nach 3 Sätzen die Segel zu streichen. 8:6 für Blau-Weiß! Nun lag es an 5-Satz- Fohler den Sack zu zumachen und das Abschlussdoppel zu vermeiden. Leider gelang es Fohli nicht den Sieg einzufahren und musste Ort nach dem 5. Satz gratulieren. Schade !

Also ging es mit dem Stand von 8:7, für Blau-Weiß ins Abschlussdoppel. Lars und Rouven standen Rönicke und Kummerer am letzten Spiel des Abends gegenüber. Nach einigen schönen Ballwechseln konnten Lars und Rouven den Sack zumachen und den Sieg im, wie für den Abend üblich, 5.Satz klar machen!

9:7 Blau-Weiß!

So konnte unsere Zwote auch das letzte Spiel der Saison erfolgreich beenden. Wir bedanken uns bei der sympathischen Mannschaft aus Traar für ein schönes, enges (8 5-Satzspiele) und faires Spiel. Für die nächste Saison wünschen wir euch viel Erfolg und hoffen, dass ihr in der Kreisliga wieder ordentlich angreifen könnt!

Mit 35:9 Punkten beendet man die Saison auf einem sehr guten Dritten Tabellenplatz und wird damit aller Voraussicht nach im September erneut in der Bezirksklasse an den Start gehen!

Zwote ist nicht mehr vom 3. Platz zu verdrängen!

Im letzten Heimspiel der Saison war die IV Mannschaft des ASV Süchteln im schönen Krefeld zu Gast! Wir machten uns auf eine Materialschlacht gefasst, da im Hinspiel 4 von 6 Spielern mit dem komischem Noppenzeugs verfallen waren. Leider konnte sich der 2er der Gäste nur hinstellen und somit gingen bereits im Vorfeld des Spiels 3 kampflose Punkte auf unsere Seite.

In den Doppeln sollte es auch unser einziger Punkt bleiben. Dennis/Lars (1:3) und Tim/Stephan (2:3). In den Einzeln ist im weiteren Verlauf der Partie besser gelaufen. Erneut Sven sowie Tim abgeklärt gegen Noppen (3:0), bevor Lars gegen einen in der Rückrunde stark aufspielendem Jakob (natürlich auch mit Material), gratulieren muss. (0:3) Unten sorgten Stephan und Rouven (jeweils 3:0) für einen Zwischenstand von 7:3.

Dennis ebenfalls in starker Form gegen Material (3:0), bevor Tim (0:3) und Lars (2:3)  gegen die guten Noppen unglücklich aussahen. Alle Sätze knapp aber am Ende hatten leider beide das Nachsehen. Stephan machte im Anschluss den Sack mit einem 3:1 Erfolg zum Enstand von 9:5 zu!

Mit diesem Ergebnis sind wir nicht mehr von Platz 3 zu verdrängen. Ein verdienter Tabellenplatz für eine gute Saison, doch hoffen wir, dass die Gruppe nächstes Jahr wieder ausgeglichener ist. Nächste Woche steht noch ein Spiel bei den bereits abgestiegenen Sportskameraden aus Traar an bevor man sich in die Sommerpause verabschiedet. Außer es passiert noch etwas ungewöhnliches und man dürfte nochmal in der Relagtion ran.

Bis dahin!

Eklat beim Auswärtsspiel der 1. Herren

Wenn man so einen Bericht lustig schreiben möchte, beginnt man vielleicht mit „Verflixt und zugenäht“ oder „Mit einem blauen Auge (oder besser Ohr) davon gekommen“. Allerdings war das Ende im Auswärtsspiel bei Unterbruch alles andere als lustig 😕

Bereits im Vorfeld wurde unser Verlegungswunsch aufgrund der Ausfälle von Basti und Cedric seitens der Unterbrucher abgeblockt. Die ursprünglichen Gründe, die durchaus nachvollziehbar gewesen wären, wurden allerdings nach dem Spiel entsprechend realitätsnaher aufgeführt: „Ihr habt im Hinspiel nicht verlegt, also verlegten wir auch nicht“. Ärgerlich, aber absolut legitim und deshalb nicht zu verurteilen. Dies zeigte dann aber auch, wo das Spiel hinführen sollte. Die Unterbrucher rechneten sich gegen einen dezimierten Tabellenführer durchaus etwas aus, zumal sie auch in akuter Abstiegsnot sind.

Bereits in den Doppeln ging es heiß her. Sowohl das Doppel von Andreas/Shakjir als auch von Daniel/Sven gingen in den 5ten Satz. Hier schon gab es Diskussionen um eine vermeintliche Regelwidrigkeit (Doppelberührung), die bereits von der anderen Seite der Bande seitens der Heimfans intensiviert wurde (wobei dort nicht die Doppelberührung sondern ein Aufschlag auf die falsche Hälfte reklamiert wurde! Wichtig war hier wohl nicht, was beanstandet wurde, sondern, dass mitdiskutiert werden kann). Im Nachhinein hätte man vielleicht den Ball wiederholen sollen. Ob dies den weiteren Verlauf des Abends entscheidend verändert hätte, ist mehr als fraglich.

Im oberen Paarkreuz gab es eine Punkteteilung, da Dani klar mit 3:0 gewann, Maik allerdings ebenso klar mit 0:3 unterlag. Die folgenden 3 Spiele gingen mehr oder weniger klar an die Unterbrucher. Shakjir war größtenteils ratlos gegen das Abwehrspiel von Hanisch, Daniel ebenfalls gegen Mulder und Andreas rettete sich zwar in den 5ten Satz, unterlag aber im Endeffekt gegen den jungen Gantevoort, der für sein Alter unglaublich abgeklärt und klug gegen Abwehr spielte. Sven konnte dann gegen Jansen klar mit 3:0 gewinnen und verkürzte so auf 4:5!

Mittlerweile war ein Spiel beendet, das parallel ausgetragen wurde und so fanden sich ca. 25 Unterbrucher „Fans“ ein, die die Zeit nutzten um sich den Freuden des Biergenusses zu widmen.

Kleiner Exkurs: „Wir bevorzugen ja gut gekühltes Fassbier, gerne auch ein kaltes Flaschenbier. In Unterbruch tut es zur Not auch eine Palette auf Raumtemperatur „heruntergekühltes“ Dosenbier. Dies ist zwar natürlich persönliche Präferenz, hat aber für den Ausgang des Abends entscheidende Bedeutung“

Weiter zum Spiel, der Alkoholpegel stieg an, schließlich haben etliche „Fans“ bereits 2h ohne nötige Grundlage eine Dose nach der anderen vernichtet (ja es waren auch ein paar Flaschen dabei).

Zur Erinnerung: Ein Ausrutscher darf man sich nicht mehr erlauben. Sieg ist Pflicht.

Danilo glich dann souverän durch ein 3:0 gegen Schröder zum 5:5 aus. Maik spielte eigentlich souverän bis zur 1:0-Satz- und 9:5-Führung im zweiten Satz, verlor dann aber völlig den Faden und die Nerven (das Selbstbewusstsein ist völlig weg derzeit), so dass am Ende eine 2:3-Niederlage zu Buche stand.

In der Mitte konnte dann Shakjir Gott sei dank durch einen knappen 3:1-Sieg gegen Mulder zum 6:6 ausgleichen.  Mittlerweile wurde so ziemlich jeder Kanten- oder Netzball beklatscht und die „Fans“ sahen sich genötigt, die Spieler auf der Bank auch zu provozieren. In einem unfassbar engen Spiel hatte Daniel bereits bei 2:1-Satzführung gegen Hanisch 4 Matchbälle im 4. Satz, die größtenteils überragend vom Abwehrer aus Unterbruch abgewehrt wurden. Das war zum Teil echt ganz großer Sport! Im 5. Satz folgte ein Vorhandstrahl nach dem anderen, aber es kam auch echt viel zurück. Am Ende behielt Daniel dann mit 11:8 die Oberhand. Zwischenstand 8:6, da Sven bereits sein vorgezogenes Einzel gegen Gantevoort klar mit 3:0 gewonnen hatte.

Andreas war bereits mit 2:1 gegen Jansen in Front, spielte seinen Gegner dann allerdings zu häufig auf die starke Rückhand an, so dass hier eine Rückhand nach der anderen einschlug. Das Spiel ging noch mit 2:3 verloren. Somit stand es nur noch 8:7 und das Schlussdoppel durfte auf keinen Fall verloren gehen, da ein Unentschieden den Verlust der Tabellenführung bedeutet hätte.

Nach verlorenem 1. Satz gingen Dani und Maik mit 2:1-Sätzen in Führung. Mittlerweile hatte gefühlt keiner mehr weniger als 1 Promille. Die kleine und enge Halle sorgte dafür, dass alles sehr aufgeheizt wurde. Man stand sich quasi auch auf den Füßen. Nach teilweise unglaublichen Ballwechseln führten Dani und Maik 10:8 im 4. Satz. Allerdings wehrten Schröder/Köster die Matchbälle u.a. nach einem Mega-Topspin-Duell überragend ab und holten sich den 4. Satz noch! Die Stimmung war weit über dem Siedepunkt hinaus. Jeder (außer 4 Blau-Weiße auf der Bank) wollte den Punkt (und noch mehr Bier).

Der Start in den Entscheidungssatz war katastrophal. Schnell lag man mit 0:3 hinten, kam nach einer von Dani genommenen Auszeit aber auf 4:4 heran. Bei 6:9-Rückstand war schon fast alles verloren, zumal die Anspannung sehr hoch war. Aber Dani und Maik gaben nicht auf und spielten mutig immer den „ersten Ball“! 5 Punkte am Stück bedeuteten den fast nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg und das 9:7! Großer Jubel in der gesamten Halle….nicht! Nur bei uns! Direkt im Anschluss wurde unfassbar viel diskutiert auf beiden Seiten, so viel, dass eine Verabscheidung nicht mehr möglich war 🙄

Auf dem Weg zum Auto fand dann die eigentliche Eskalation statt. Es wurden noch „nette Verabschiedungsworte“ ausgetauscht, die ein nicht mehr ganz nüchterner „Fan“ zum Anlass nahm, mit einer vollen Bierdose auf Sven loszugehen und ihm diese zum einen vor den Kopf zu schlagen um sie im fast gleichen Atemzug aus einem halben Meter Entfernung mit voller Wucht in Richtung Kopf zu werfen! Ergebnis des ganzen: Polizeieinsatz und Krankenhausbesuch! 👿

Ganz großer Sport! Zu erwähnen bleibt, dass dies trotz hitziger Diskussionen während des Spiels keine direkte Schuld der Unterbrucher Mannschaft war, aber auch wenig getan wurde um diese Eskalation zu vermeiden, die von vielen Vereinsmitgliedern dankend angenommen wurde. Alkohol gehört aus unserer Sicht ganz klar an das Ende eines Spiels in freundschaftlicher Nachbetrachtung und nicht während eines Spiels ausgeschenkt um eine solche Situation zu vermeiden (Zumal wir der Unterbrucher Mannschaft beim Hinspiel die Getränke in unserer Stammpizzeria ausgegeben hatten, weil wir leider wirklich nicht verlegen konnten 👿 )

Der Unterbrucher Mannschaft (zumindest einem Großteil) wünschen wir weiterhin viel Erfolg im Abstiegskampf und das notwendige Quentchen Glück!

Den Unterbrucher „Fans“ wünschen wir eine Tasse Baldrian-Tee, wirkt beruhigender als Dosenbier in Massen!

Wir freuen uns über diesen deshalb doppelt süßen Sieg und hoffen, dass wir gegen Neuss den Sack zumachen und somit den direkten Aufstieg feiern dürfen!

Endspiel ist dann am Sonntag, 2.4.17 um 11:00! (Nüchterne) Fans sind jederzeit herzlich willkommen!

P.S. Das Bild zeigt, dass wir auch beim Memory in der Notaufnahme unseren Nimbus als Tabellenführer verteidigen konnten! Bärenstarke Leistung von Daniel :mrgreen:

 

Vierte kann Sonntags wieder ausschlafen

Moin moin, die Rückrunde ist überstanden, Heimspiele (Sonntags um 10) sind vorbei…

Mal zusammengefasst:

Spiel letzte Woche gegen Straelen… nur ein 7:9 aus unserer Sicht. Der Wille war da, anscheinend nicht genug… Oder die Gäste doch ein wenig zu stark, zum ersten mal alle Studenten und auswärtige mobilisiert. Obwohl mal ganz gut angefangen, Doppel 2:1, lediglich Kallle/Yasar abgegeben.

Der erste Einzel-Durchgang nicht so berauschend, Büni verliert im fünften gegen Frasek, Jan punktet, aber erst im fünften. Mitte nichts zu holen, Yasar und Darek leider ohne Zähler. Unten 1:1, Kallle punktet, meine Wenigkeit gibt ab – 4:5.

Im zweiten Durchgang nicht viel besser, Büni schafft den Ausgleich und Jan verliert gegen den bis dato ungeschlagenen Frasek. Yasar machts besser, Darek nicht. Unten diesmal Kallle ohne Erfolg (das war der achte für die Gäste) und ich verkürze auf 7. 

Jazda-Schlussdoppel, 1:3, spätestens da wird es den Optimisten klar, der Zu ist abgefahren (Bälle: 615:581 😳  ).

Endspiel gegen Willich

Mit 8 Mann geplant, mit 7 gefahren, @Darek – gute Besserung.

Wer macht nur Doppel – wurde ausgelost – Erdo zieht den Joker.

Und hier wieder Chaos, Büni & Martin verlieren knapp, Jan & Yasar gleichen aus und das etwas wilde Duo Erdo & Jacek, tja, Licht war nicht so prickelnd….

Aber dann ohne Zwischenfälle das Obere und Mittlere Paarkreuz +4 @BW.

Kallle und ich unten -2, schon wieder schlechte Lichtverhältnisse….

Büni & Jan holen die nächsten 2 Punkte, Yasar verliert knapp und Martin gewinnt ohne Probleme. Kallle spielt an dem Tag 0:2 und ich muss über volle Länge gehen, und den 9-ten holen.

Da gestern Vorst Willich mit 9:1 zerlegt hat sind wir jetzt am Ende Tabellenzweiter, was für mich persönlich ok ist. Wir sind jetzt konstant Aufstiegsmitbewerber, und wenn wir die nächste Hinrunde nicht wieder verpennen dann sollten wir es auch schaffen in die zweite KK aufzusteigen.

Saison 16/17

Es war eine starke Gruppe, von 9 Mannschaften gab es mindestens 5 auf Augenhöhe.

Auch unsere Verstärkung dürfte die Erfahrung machen, 3KK, besonders oben, ist nicht ohne und hat auch nicht zu NULL gespielt. Büni 11:1, Jan 9:2.

Yasar nach der tollen Hinrunde (12:2 oben) nicht zu Form gefunden, 7:7, es wird wieder. Dabei muss man erwähnen, Yasar hat in der gesamten Saison kein Spiel ausgelassen, danke!

Martin in der Mitte fast konkurrenzlos, Rückrunde zu 0.

Unser Neuzugang Moritz ebenfalls ungeschlagen, 1:0 (und das hat er auch fast verpennt), aber hier hoffen wir, dass sich jobmäßig alles regelt und Moritz öfter spielen kann.

Darek flexibel, als einziger oben, mitte und unten gespielt, 6:4 steht.

Erdo, sauber, zu 0, na gut, war nur ein Spiel…

Kallle 6:4, regulär unten fast alles weggebombt, starker Aufwärtstrend nach 3:5 in der Hinrunde. 

Jacek 5:6 in der Hinrunde, besser in der Rückrunde 8:4.

Musab 3 mal in der Hinrunde ausgeholfen, 2:2.

Sascha in der Hinrunde mit 3 Einsätzen 0:4, macht 1:1 – besser.

Max leider ohne Erfolg, 1 Einsatz 0:2.

Es gibt eigentlich nur ein festes Doppel, Darek & Jacek 10:7 Gesamt. Wir sollten uns ein wenig Trainingszeit für Doppel nehmen und alle Spiele mindestens 2:1 starten.

Jetzt gilt erst mal die Wunden lecken, etwas rumjammern – aber so, dass es keiner hört – Tasche packen und regelmäßig trainieren.

winke winke….

9:4 Dritte erneut zu stark für Hüls II

Hüls kam in absoluter Bestbesetzung und einigen Zuschauern in die Turnhalle an der Felbelstraße. Beide aus dem oberen Paarkreuz sind im Verlauf der Saison noch nicht am selben Spieltag zusammen auf dem Spielberichtsbogen erschienen. Zusätzlich wurde die Nummer 1 aus der anderen Gruppe der 1. Kreisklasse im unteren Paarkreuz eingesetzt. Trotzdem reichte es nicht zu einem Punktgewinn und das obwohl Stephan wie bereits erwähnt nicht mehr spielberechtigt war und somit alle aufrücken mussten.

In den Doppeln lief es nach Plan! Die Stammdoppel Rouven/David sowie Dominic/Daniel gewann ihrerseits. Zudem Markus/Thomas 0:3 = 2:1.

Das wohl spannenste Spiel an diesem Abend!

Rouven zeigte im ersten Einzel leider nicht sein gewohntes Spiel und musste dem Gegner gratulieren (1:3). David hingegen scheint wieder zu seiner Form gefunden zu haben! Mit seinem 3:2 Sieg folgte ein kleiner Lauf. Thomas souverän (3:0), Dominic knapp (3:2) und Daniel (3:0), mit starken beschwerden und Bandage am Knöchel, stellen auf 6:2.

Markus „Rudi“ Beesen konnte zum Glück kurzfristig einspringen, verlor jedoch leider knapp in 5 Sätzen. 6:3 zum Wechsel in die nächste Runde bevor Rouven der Hülser Nr. 1 einen Dämpfer verpasste (3:2). Ein gut aufgelegter Stangier wies auch David in die Schranken.

Bei einem Zwischenstand von 7:4 zeigte Thomas eine wiederum gute Leistung und gewann 3:0. Nun musste nur noch 1 Punkt her um das Spiel für sich zu entscheiden. Dominic „ich machs in 5 Sätzen“ Fohler musste gegen Oelkers ran, den er im Hinspiel bereits geschlagen hatte. Beim Stand von 2:1 konnte er leider keinen seiner 4 Matchbälle verwandeln, wobei 3 auch mit nassen und einem „Tschoo“ abgewehrt wurden.

An der Nebenplatte hatte Daniel bereits 0:3 verloren und auch bei Markus sah es nicht gut aus, ehe Dominic den letzten Satz 11:9 für sich entscheiden konnte. Jeder weiß, dass es richtig eng geworden wäre, aber das ist ja nun auch egal.

9:4 klingt gut und nehmen wir gerne mit in das heutige Spiel gegen Homberg. Der Sieger könnte Hüls noch vom Relegationsplatz verdrängen, wobei man in Hüls die ganzen Emotionen während des Spiels nicht verstehen konnte, da man ja selbst bei einer Niederlage alles in eigener Hand hätte.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass beide Mannschaften in der Aufstellung in die Kreisliga gehören und mit unserem Sieg der GSV Moers nicht mehr von Platz 1 zu verdrängen ist. Glückwunsch nach Moers! Warum die Hülser Sportkameraden vor der Saison ihre II und III Mannschaft getauscht haben wissen sie wohl nur selber und in 2 Wochen steht dann fest welcher Verein von Homberg, Hüls und uns die Relegation spielen darf.

Zwote verteidigt die goldene Ananas!

Die Zwote war in Königshof zu Gast. In durchaus guter Aufstellung (Dennis, Sven, Christian, Tim, Lars, Stephan) wollte man das Spiel schnell über die Bühne gehen lassen um anschließend die Dritte unterstützen zu können! Für Christian wird es wohl das vorerst letzte Spiel gewesen sein sofern sich der Gesundheitszustand des Knies nicht verbessert. Vor dem Anschlag gab es wiederum eine, ich nenn sie mal, „typische Königshofer“ Aktion. Die eigenen Doppel zugedeckt stellten wir unsere auf. Doch leider mussten wir feststellen, dass sich erst danach beraten wurde wie denn die Heimmnschaft ihre Doppel aufstellen möchte. Grundsätzlich ein Unding und regelwidrig. Vorallem bei einem Spiel in dem mit 3 Ersatzspielern angetreten wird unverständlich. Aber einmal mehr kristallisiert sich das wahre Gesicht des Vereins aus Königshof heraus.

Die Wienandsfraktion wie gewohnt souverän (3:0), Tim/Christian nach gutem Ersten Satz (1:3) und Sven/Stephan (3:0) erspielten eine 2:1 Führung nach den Doppeln. Danach sollten wir der Heimmanschaft auch keinen Punkt mehr gönnen. Dennis 3:2 gegen Abwehr, Sven 3:1 gegen Bas und Tim 3:1 gegen den überfordeten Linkshänder stellten auf 5:1. Auch Christian, zwar mit ein wenig mehr Mühe, konnte sein Spiel für sich entscheiden (3:2).

Unten Lars und Stephan (gegen Anti) jeweils mit einem 3:1 zum 8:1 Zwischenstand. Ehe Dennis den Sack zumachte hatte auch Sven den jungen Engels bereits deklassiert. Das zeigt uns erneut, dass viele erfolgreiche Materialspieler einfach nur davon profitieren, dass andere nicht gegen Material spielen können und nicht das sie das Spiel beherrschen oder es kontrollieren könnten.

Naja 9:1, kurze Verabschiedung und ab in die nächste Halle. Freitag geht es gegen Süchteln-Vorst in eine erneute Materialschlacht!

Erste nach Krimi weiter Tabellenführer

Das war knapp 😎

Gegen die Wickrather Zweitvertretung, die um jeden Punkt kämpften, war es nur 1 einziger Punkt, der zum Verlust der Tabellenführung geführt hätte 🙄

Die Doppel gingen mit 2:1 an BW, wobei Daniel und Basti Ihr Doppel mit 3:2 gewannen und dabei die letzten beiden Sätze mit 13:11 und 23:21 für sich entschieden (hier war es mehrfach nur 1 Punkt, der im Nachhinein den Verlust der Tabellenführung bedeutet hätte)!

Während Dani oben gegen den defensiven Routinier Frehn alles raus holen musste, um nach 1:2 nach im 5ten Satz zu gewinnen, musste Cedric gegen den starken Brandner klar die Segel streichen.

In der Mitte unterlagen dann Maik und Basti jeweils in 5 Sätzen.

Während Shakjir unten klar gewann, musste Daniel leider ebenfalls abgeben. Somit ging es dann mit einem 4:5-Rückstand in die zweite Runde.

Oben hatte dann auch Dani gegen Brandner das Nachsehen sowie Cedric gegen Frehn. Beide unterlagen jeweils in 5 Sätzen!

Als in der Mitte dann Basti schon mit 0:2-Sätzen und im 4ten bereits 5:9 hinten lag, schien es dann tatsächlich so, dass die Tabellenführung futsch ist.

Irgendwie wachten dann aber alle auf (naja, bis auf Cedric, aber der schläft immer) und peitschten sich irgenwie noch nach vorne. Basti drehte dieses Spiel noch irgendwie und im Grunde waren dann alle restlichen Spiele eine klare Kiste, so dass aus einem 4:7-Rückstand ein 9:7-Sieg wurde, der enorm wichtig war. Neukirchen ist ziemlich klar im Spielverhältnis vorne, so dass in der Tat kein einziges Pünktchen abgegeben werden darf!

Aber das Team ist vorbereitet und wird die letzten beiden Spiele gegen Unterbruch und Neuss mit voller Konzentration angehen.